Solentiname in Nicaragua

Solentiname ist ein Inselparadies im großen See von Nikaragua. Hier hat Ernesto Cardenal, Priester und Poet, Revolutionär und Mystiker, 1966 eine christliche Kommune gegründet.
Zwölf Jahre gab es diese Gemeinschaft von Bauern und Fischern, deren sonntägliche Messe mit dem Evangeliumsgespräch Menschen aus aller Welt anlockte. Von diesem manchmal schockierend wörtlich genommenen Evangelium der Liebe kam ihre Kraft, den ernsten Versuch zu wagen, als die von Jesus verkündigten neuen Menschen im Reich GOTTES zu leben und in Seinen Worten erlebte Gegenwart und beginnende Zukunft zu finden.
In Deutschland sagte man: „Solentiname ist überall, es ist der Beginn einer menschlicheren Welt“.
1979 siegte die Revolution in Nikaragua, die diese Hoffnung in sich trug.
Solentiname wurde im gleichen Jahr von den Truppen des Diktators Somoza zerstört, aber der Geist und die Sehnsucht sind geblieben.
Wer heute nach Solentiname fährt, findet eine unzerstörte paradiesische Insel, in deren Mitte die von Ernesto Cardenal und seiner Kommune erbaute Kirche steht.
„Hier höre und schweige.“
Wir haben das getan und zu Hause angekommen den Verein „Solentiname in Berlin“ gegründet.

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